28.2.05

FREENET.DE

Bereits die ersten Takte fallen mitreißend aus: Eine Hammond-Orgel schlägt die ersten Noten von Alan Hawkshaws "Move Move Move" an, gefolgt von einer Gitarre, einem Bass und einem Schlagzeug. Während das Tanzbein mitwippt, entfalten sich Orgel-, Bass- und Gitarrensoli. Mit ihrem dritten Album versucht die Mailänder Band, aus der angestammten Mod-Ecke herauszukommen. Was ihr gelingen könnte, denn 50 Minuten lang spielt sie sich ohne Durchhänger durch vierzehn eigene und fremde Stücke. Zu den Höhepunkten gehören neben dem Opener auch der Titeltrack, Gus Gus' Lady Shave mit der Djane Ninfa am Mikrophon und das lässige "Portofino Vespa Rider" . Eher überraschend geraten dagegen "Rubber Monkey", ein Jugendstück des späteren Deep Purple-Organisten Jon Lord, und "Glass Onion" von den Beatles.